12 von 12 im Dezember 2023

Veröffentlicht am 12. Dezember 2023 um 13:51

 

Ziemlich genau vor zwei Jahren habe ich zum ersten und letzten Mal bei einem 12 von 12 mitgemacht, den  „Draußen nur Kännchen“ wieder ins Leben gerufen hat. Ebenfalls im Dezember und ebenfalls während ich beim #Jahresrückblog bei @sympatexter mitmachte. Wie ein 12 von 12 so geht und warum frau ihn auch dann verbloggen sollte, wenn der Tag eigentlich recht langweilige war, erklärt sie hier.

Seit 2021 hat sich bei mir einiges verändert. So lebe ich nicht mehr in Kassel bei meinen Eltern, sondern bin in meine Lieblingsstadt Wien zurückgekehrt und bin gerade dabei, hier mein neues Leben auf die Beine zu stellen.

Der Tag hat in meiner neuen Wohnung vor meinem Homeoffice angefangen, wo es einiges an administrativen Sachen zu erledigen gab. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich das hasse.🤢

 

Da ich mir arbeitstechnisch einiges für den Tag vorgenommen hatte, bin ich in meine Liebelingsbib gefahren, wo mich dieses süße Pickerl (oder Sticker für die deutsche Community😝) angelächelt hat.

Los ging es ganz brav mit meinem #Jahresrückblog23, damit ich dieses Mal hoffentlich pünktlich am 20.12. auf den Veröffentlichen-Button drücken kann. Geschrieben habe ich über die beiden Prides, bei denen ich 2023 dabei war. Eine in Wien, eine in Kassel. Was es davon zu berichten gibt? Am 20.12. werdet ihr es erfahren (hoffentlich pünktlich).

Danach ging es weiter mit einem Artikel, den ich für die Sororitys über eine Demo gegen Feminizide geschtieben habe. Er wird wohl im Jänner veröffentlicht.

Bei dieser war ich mit einer Freundin am 08. Dezember am Karlsplatz mit dabei. Bei diesem Foto habe ich also geschummelt, es ist schon ein paar Tage älter. Aber fand es passend, da ich das Bild ja auch als Material für den Artikel verwendet habe. Die Demo wurde von #ClaimTheSpace organisiert und fand in Gedenken an Giulia statt. Sie war das 106. Opfer von Femiziden in Italien dieses Jahr.

Danach widmete ich mich einem nicht weniger wichtigem Thema, zu dem ich recherchierte: Abtreibung. Da ist nämlich eine Sache für 2024 in Planung, was ich mir schon lange für meinen Blog vorgenommen habe. Für meine Recherche hörte ich zum ersten Mal eine sehr informative Folge des Gyncast-Podcasts vom Tagesspiegel, den ich nach dieser ersten Folge empfehlen kann.

Nach der Bib ging es mit der U-Bahn Richtung MaHü, wo ich ein Foto von der Weihnachtsdeko schoss, um meine zwölf Bilder vollzukriegen.😜Leider war der Schnee da mittlerweile auch schon geschmolzen.

Und dann noch ein wunderschönes Gebäude auf dem Weg zum …

Shalimar! Denn dort fand traf sich am 12. der Buchclub der Sororitys. 📖 🤓🍷

Und heute ging es – wie im Bild ersichtlich – um „I’m a Fan“, dem Debutroman von Sheena Patel, das jede von uns den November und Dezember über gelesen hatte. Die Diskussion war trotz später Stunde anregend und wundervoll gehostet von der lieben @smartie_love . Wobei ich gestehen muss, dass das Buch beim Lesen sehr vieles und vor allem wenig Positives in mir ausgelöst hat. Dennoch fand ich es mutig, dass die Autorin eine Ich-Erzählerin geschaffen hat, die höchst unsympathisch ist. Sowieso gibt es in ihrem Buch keine einzige positiv besetzte Person.🤯Dennoch kann ich das Buch empfehlen, denn es fängt einfach den heutigen Ton unserer Gesellschaft perfekt ein und ist wunderbar gesellschaftskritisch.

Bevor wir das Shalimar verließen, deutete eine der Teilnehmerinnen auf dieses schöne Schaukelpferd und seine Discokugeln, die über dem Ausgang der Bar thronen. Das war ein weiteres Foto wert, finde ich.

Nach anregender Diskussion und U-Bahn-Störung gönnte ich mir zu Hause noch eine Folge „Somebody Feed Phil", eine meiner absolut liebsten Serien über Essen. Insgesamt habe ich die Serie sicherlich schon sechs Mal durchgesuchtet und nach wie vor zaubert ihr Host mir regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen, wenn er etwas leckeres isst und sein ganzes Gesicht plötzlich vor Begeisterung strahlt. Damit dürfte ich nicht alleine sein, denn die Serie hat mal wieder eine neue Staffel auf Netflix bekommen.🥳🥳🥳

So, jetzt habe ich dich durch einen wenig spektakulären Tag von mir genommen, der mir viel bedeutet hab. Denn ich habe an dem Tag viel geschafft, einiges angepackt, was ich schon seit zwei Jahren vor mich hinschiebe und habe dann noch am Abend wirklich spannende Gespräche im Buchclub geführt.

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