Meine_Welt

Meine Welt ist anders. Das habe ich schon immer gespürt. Aber ich konnte es nie erklären.
Ganz oft in meiner Kindheit, Jugend und auch später trug ich den Gedanken: "Das bin ich nicht" in mir, wenn mir gespiegelt wurde, wie ich mich als Mädchen und später als Frau in dieser Welt zu verhalten hätte.
Erst in meinen 30ern fand ich nach und nach die Erklärungen. Zu einem Zeitpunkt, zu dem ich sicher war, mich selbst in- und auswendig zu kennen, hatte ich mein feministisches Frühlingserwachen; wurde mir bewusst, dass ich pansexuell bin und wurde mit ADHS diagnostiziert.
Meine Lebenswelt
Das also ist meine Realität: Sie ist queer, feministisch und neurodivers.
Damit lebe ich in einer Welt, die nicht für meine Lebensrealität gemacht ist. Diese Realität möchte ich anderen zugänglich und verständlich machen. Denn das Unbekannte und Unvertraute stößt all zu oft auf Ablehnung. Ich möchte die Hürde zwischen dem, was gesellschaftlich als Norm gilt und die so andere Lebensrealität vieler marginalisierter Personen, verkleinern. Und das in der Hoffnung dadurch dazu beizutragen, dass wir als Weltgemeinschaft solidarischer, toleranter und informierter werden.
Aufeinander zugehen, einander verstehen lernen - für mich die besten Mittel, um mit Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung zu brechen.

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