Über mich

Wer bin ich?

Zu allen Themen, zu denen ich bevorzugt arbeite, habe ich einen persönlichen Bezug. Ich war schon immer queer, neurodivers und feministisch. Doch bewusst wurde es mir erst in meinen 30ern.

Mein feministisches Frühlingserwachen

Zunächst hatte ich mein feministisches Frühlingserwachen. Nach wenigen Jahren in der Arbeitswelt wurde mir bewusst, dass sie nicht für mich gemacht ist. Bei meiner feministischen Lektüre fand ich eine Erklärung: Mit dem Kapitalismus haben wir uns ein System geschaffen, das den Menschen nicht mitdenkt und ihn in Folge zerstört.

Mein erstes Buch

Beim Schreiben meines ersten noch unveröffentlichten Buches wurde mir bewusst, dass ich nicht heterosexuell bin. Die queere Liebesgeschichte, die meiner Fantasie entsprang, öffnete mir die Augen. Wieder hatte ich etwas Neues über mich gelernt. Doch ein Baustein fehlte nach wie vor.

Im Januar 2024 fand ich im Alter von 34 Jahren die Antwort auf so viele offenen Fragen. Meine ADHS-Diagnose erklärte, warum ich mich in der Arbeitswelt nicht zurechtgefunden hatte. Warum mir der Matheunterricht in der Schule so schwergefallen war. Und warum mir überhaupt vieles in meinem Alltag so schwerfällt, was andere mit Leichtigkeit schaffen.

Meine Diagnose

Die Diagnose war für mich eine große Erleichterung, die nicht nur Erklärungen lieferte, sondern mir auch heute die Chance gibt, mich selbst besser zu verstehen. Ich lerne nicht nur, mit dem ADHS zu leben, sondern ich lerne es wertzuschätzen, dass ich als neurodiverse Person viele Dinge anders wahrnehme als neurotypische Menschen. Die Entdeckung, dass ich ADHS habe, eröffnet mir neue Chancen und Möglichkeiten und ich freue mich darauf, sie wahrzunehmen.


Was mache ich?

Geschichten haben mich von klein auf gefesselt – ob in Büchern, im Kino oder im Theater. Es führte für mich kein Weg daran vorbei, mich beruflich dem Geschichtenerzählen zu widmen.

Mein Werdegang

Als studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin landete ich schnell in einer Pariser Onlineredaktion. Im deutschsprachigen Team schrieb ich drei Jahre lang News- und Ratgeberartikel, kreierte Content auf Social Media und fertigte Übersetzungen an. Im Mai 2021 machte ich mich als Texterin, Übersetzerin (Englisch, Französisch > Deutsch) und Autorin selbstständig.

Meine erste Buchveröffentlichung

Im Oktober 2022 erschien mit „Missed Moments“ mein erstes Buch. In mehreren Kurzgeschichten trifft die Protagonistin auf verschiedene Menschen, mit denen sie eine potenzielle gemeinsame Zukunft sieht. Doch dann: eine falsche Geste, ein falsches Wort – der gemeinsame Moment fliegt davon und die potenzielle Zukunft zerrinnt zwischen den Fingern.

Mein neuer Themenschwerpunkt

Im Januar 2024 führte meine ADHS-Diagnose dazu, dass ich meinen Arbeitsschwerpunkt neu definierte. Der Fokus liegt jetzt auf meinen Erfahrungen als spätdiagnostizierte Frau mit ADHS und meinem feministischen Frühlingserwachen. Hier und auf Instagram kreiere ich Content zu ADHS und intersektionalem Feminismus, biete Sensitivity Reading an, gebe Schreibworkshops und einen Workshop zu diskriminierungsfreier Sprache. Dieser Workshop hilft dabei, die Wichtigkeit von inklusiver Sprache zu erkennen und sie in Schrift und Sprache richtig anzuwenden.

Denn Fortschritt beginnt im Kleinen – beim Wort.


Erstelle deine eigene Website mit Webador