Über Sensitivity Reading
Was ist Sensitivity Reading?
Auf Sensitivity-reading.de heißt es:
„Doch wie schreibt man über Themen, die außerhalb der eigenen Erfahrung oder Zugehörigkeit liegen? Wie kann man die Lebenswelt und das Gefühl von marginalisierten Personen in Worte fassen, wenn die Referenz fehlt? Was ist eine authentische Darstellung und wie findet man heraus, ob sich nicht unabsichtlich abwertenden Beschreibungen wie Mikroaggressionen in den Text geschlichen haben?“
Sensitivity Reading ist also ein entscheidender Prozess bei der Erstellung von Texten. Nicht selten beschreiben Autor*innen Lebenswelten, die sie gar nicht aus eigener Erfahrung kennen. Damit marginalisierte Gruppen dabei nicht stereotypisch und somit falsch dargestellt werden, gibt es das Sensitivity Reading.
Das bedeutet, dass eine Person, die sich mit den im Text dargestellten Lebenserfahrungen auskennt, das Werk gegenliest und checkt, ob es stereotypische und realitätsferne Darstellungen von marginalisierten Gruppen gibt. So werden problematische Darstellungen und potenziell verletzende Inhalte identifiziert und dem*der Autor*in die Chance gegeben, mit ihrem Text ein Werk zu schaffen, das die Vielfalt menschlicher Erfahrungen authentisch und respektvoll widerspiegelt.
Mein Ansatz ist dabei lösungsorientiert: Ich gebe nicht nur Feedback, sondern auch konkrete Vorschläge, wie problematische Stellen verbessert werden können. Oft geht es dabei um kleine Anpassungen, die jedoch eine große Wirkung haben können.
Meine Themenschwerpunkte
- intersektionaler Feminismus
- LGBTQIA*-Themen
- ADHS & mentale Gesundheit
Persönliche Trigger: Krebs, Tod, Lügen & Verlustangst

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